Donnerstag, März 16, 2006

Die Geburt der Psychoanalyse...

In einem Brief an Wilhelm Fliess formuliert Freud 1897 nach selbstanalytischen Betrachtungen erstmals die These vom "Ödipus-Komplex", also das Phänomen libidinöser Bindungen zur eigenen Mutter bei einem gleichzeitigen Rivalitätsverhältnis zum Vater.
Im November 1899 veröffentlicht Freud sein auf 1900 vordatiertes Werk „Die Traumdeutung“. Traditionell setzt man den Beginn der Psychoanalyse mit dem Publikationsjahr dieses Buches an.

1902 wird er zum außerordentlichen Professor ernannt und gründet die Psychologische Mittwochsvereinigung, die neben Ferenczi und anderen auch von Alfred Adler besucht wird. Ihren Namen hat sie von dem Wochentag, an dem regelmäßig neueste Forschungsergebnisse diskutiert werden und die neue Kunst der Deutung geübt wird.
1908 beruft er den Ersten internationalen psychoanalytischen Kongress nach Salzburg ein, es folgen weitere Kongresse 1910 in Nürnberg, 1911 in Weimar, 1913 in München, 1918 in Budapest und 1920 in Den Haag und Berlin. 1910 gründet Freud die "Internationale Psychoanalytische Vereinigung" (IPV), es folgen 1911 die "amerikanische psychoanalytische Vereinigung" sowie 1919 die "britische psychoanalytische Vereinigung".
1913 erscheint die Schrift Totem und Tabu, in der sich Freud mit dem kulturgeschichtlichen Phänomen des Inzestverbots auseinandersetzt.

Hmmm... Sigmund Freud's.. erm... er... I still don't understand what is this about!

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